SPD-Fraktion zieht „Konsequenz“: Jusos Erfurt fordern Helmerichs Ausschluss

Bei ihrer heutigen Fraktionssitzung diskutierte die SPD-Fraktion im Erfurter Stadtrat Konsequenzen im Fall Helmerich. Nach der Einladung des Rassisten und Sozialchauvinisten Sarrazin durch den Ex-AfD Stadtrat Helmerich missbilligt sie dies öffentlich und sein Fehlverhalten.

Für die Jusos ist eine Missbilligung nicht genug: „Unter normalen Umständen, müsste Helmerich für diesen Schaden an der Partei aus der Fraktion geschmissen werden. Die Umstände innerhalb der SPD Erfurt sind aber nicht normal.“ so Alexander Schwenk.

Schwenk weiter: „2016 hatte ein großer Teil derselben Fraktion Helmerichs Eintritt ohne zögern durchgewunken, weil es der Fraktionsvorsitzende Warnecke, der damalige Landesvorsitzende und Oberbürgermeister Bausewein und der damalige Innenminister Poppenhäger so wollten.“ Reden wir über Helmerich, reden wir über die Fehlentwicklung der SPD Erfurt und das Mehrheiten um jeden Preis mehr wiegen, als Überzeugungen und Glaubwürdigkeit.

Ausdrücklich bedanken sich die Jusos bei Denny Möller, Wolfgang Beese und Kevin Groß dafür, dass sie als Stadträte schon am Wochenende Position gegen egen Helmerichs Schnapsidee bezogen haben.

Schwenk abschließend: „Wir bleiben weiter dabei: Die Veranstaltung muss abgesagt werden und Helmerich muss aus der Fraktion geschmissen werden!“

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.