Die Erlebnisse aus Chemnitz

Wir danken allen Gegendemonstrant*innen und Antifaschist*innen für ihren tollen und mutigen Einsatz gegen den menschenverachtenden und rassistischen Nazi-Mob in Chemnitz. Support Your Local Antifa!

Der Tag

Montag. Der Wochenbeginn ist oft nicht der schönste Tag der Woche und auch an diesem Montag beginnt die Woche nicht gut. Die Nachrichten berichten von einem Messerangriff am Rande des Chemnitzer Stadtfestes mit einem Toten und zwei verletzten Menschen. Ein tragisches Ereignis, dass an den Menschen nicht einfach so vorbeigeht. Doch solche Meldungen sind für viele oft nicht wirklich einzuordnen, der Hintergrund der Tat ist noch völlig unklar und viele Spekulationen und Theorien machen die Runde. Für die rechtsextremen Kräfte ist die Sache aber klar: ein Deutscher ist tot und das muss gerächt werden. Und sie reagierten schnell. Am Sonntagabend, keine 24 Stunden nach der noch ungeklärten Tat, erschufen sie eine Geschichte, eine Identität des Toten und einen klaren Feind: AUSLÄNDER. Mit dieser Hasspropaganda, die ihnen leicht von der Hand geht, stellen sie eine verquere Problemlage auf die Beine. Die kriminellen Fremden und ihre Sympathisanten töten Menschen und der Rechtsstaat handelt nicht, also müssen wir handeln. Eine Geschichte der Selbstjustiz lebt auf und wird noch am selben Tag in die Tat umgesetzt. Rechtsextreme und Hooligans mobilisierten aus der gesamten Umgebung und bildeten Schlägertrupps, die sich durch die gesamte Chemnitzer City bewegten und Jagd auf Menschen machten. Dabei wurden alle Personen ins Visier genommen, die den Rechten und Rechtsextremen nicht in den Kram passten. Migranten, Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe, Punks und Menschen, die nicht in ihr Weltbild gehören. Eine unfassbare Szenerie wird in Chemnitz Wirklichkeit und lässt an die Taten von Rassisten und SA-Leuten in vergangenen Jahrzehnten erinnern. Perfide, dass das an einem Jahrestag der Ereignisse rechter Gewalt in Rostock-Lichtenhagen geschieht.

Nun am Morgen auf Arbeit sitzend, sehe wir zu, wie die Hetz- und Prügeljagd, im Vergleich zum Entsetzen der Menschen in ganz Deutschland, einen großen Anklang findet. Personen aus einer vermeintlichen bürgerlichen Mitte, sprechen sich für die Taten der Rechtsextremen aus und verteidigen diese sogar. Sie reagieren mit ihren Unsicherheiten und Angstgefühlen, nehmen die Projektion auf Ausländer und ihrer Sympathisanten, die von rechts vorgegeben wird, an und befördern die Hetzte und den Hass im Netz. Nächste Meldung: die Nationalisten und Rechtsextremen mobilisieren zu einer Kundgebung durch das Netz. Uns war klar, dass wird groß und vor allem gefährlich. Aus ganz Deutschland kündigen sich Organisationen und Gruppen der rechten Szene an, sich der gewaltbereiten Meute vom Tag zuvor anzuschließen. AfD, NPD, Identitäre und viele mehr scharen sich um die rechtsextreme Gruppe Pro Chemnitz.

Am Vormittag bekamen wir eine Nachricht, dass einige Menschen sich gegen die Nazis an der Kundgebung der Gegendemo anschließen wollen und nach Chemnitz fahren. Also wurden zwei Autos organisiert, ein Treffpunkt und eine Zeit ausgemacht. Und los ging die Fahrt. Ich glaube, uns war allen mulmig und keine*r wusste nun genau, was auf uns wartet aber wir wollten diese Hetze gegen Menschen nicht tolerieren.

Die Fahrt

Wir waren angespannt. Weniger als 2 Stunden Fahrt trennten uns von einer Demo gegen gewaltbereite Nazis, die immer wieder im Netz Drohungen und Hass veröffentlichten und ihre Bereitschaft „zur Tat gegen die Gegendemonstrantenzu schreiten“ signalisierten. Niemand hatte wirklich Lust. Warum auch? Es gibt schöneres als das. Viele, die nicht mitkommen wollten, hatten am Ende des Tages nicht ganz unrecht. Man entwickelt nach einem solchem Tag Sympathien für diejenigen, die die größere Weitsicht hatten und zu Hause geblieben sind. Aber wir dürfen nicht mehr nur zu sehen. Wir müssen diese Hass entgegenstellen.

Das Ankommen in Chemnitz

Kurz vor der Stadtgrenze verfolgten wir intensiver die Kommentare und Post in den sozialen Netzwerken. Da hieß es, es würde Kontrollen an den Zufahrten nach Chemnitz geben, die Polizei sei in höchster Alarmbereitschaft. Wir waren gespannt was uns erwartet. Ausfahrt Chemnitz-Mitte, wir fuhren von der Autobahn runter. Noch keine Kontrollen. Wir fuhren weiter Richtung Innenstadt, staufrei und noch keine Kontrollen. Ein Parkplatz war gefunden, wir fahren darauf, parken. Noch immer keine Kontrollen. Noch immer keine Polizeiwagen.

Der Gang zum Kundgebungsort durch die Stadt

Am Parkplatz angekommen, koordinieren wir die Gruppe für den Nachmittag. Bezugsgruppen werden aufgeteilt. Nur die nötigsten Sachen werden mitgenommen, die Schuhe festgezurrt, die Telenummer ausgetauscht und der EA-Kontakt eingespeichert. Wir sind uns unsicher, was das für ein Parkplatz ist. Wir müssen damit rechnen, dass auch Autos ins Visier der Rechtsextremen geraten können aber uns bleibt nicht viel anderes übrig, als hier zu parken. Zur „Sicherheit“ legen wir ein paar Kindersitze auf die Rückbank, in der Hoffnung, dass sie nicht so weit gehen würden. Am Ende des Tages wussten wir, dass selbst das den hasserfüllten Mob nicht abgehalten hätte.

Wir laufen los, einige Meter sind es bis zum Versammlungsort aber es bleibt ruhig. Eine Stadt, wie man sie sich an einem Montagnachmittag vorstellt. Mäßiger Verkehr, skatende Jugendliche und Menschen die ihre Besorgungen machen. Eine Stadt, die nicht den Anschein macht, dass noch ein Tag zuvor Menschen unterschiedlichster Herkunft durch Straßen und Gassen gejagt wurden und ein Mensch getötet wurde. Zwischen alten sozialistischen Gebäuden im tiefsten DDR-Grau und neuen kapitalistischen Einkauftempeln mit modernsten LED-Reklamen, kommen wir am Stadthallenpark, gegenüber des „Marx Nischels“ an. Wir werden heute nicht nur durch die Architektur an vergangene Zeiten erinnert werden.

Ankommen am Kundgebungsort

Am Versammlungsort der Kundgebung treffen wir eine bunte, lachende und selbstbewusste Menschenmenge an. Ungefähr 120 Leute tummeln sich auf Wiese und Steintreppen. Sie essen, trinken und reden über die vergangenen Vorfälle. Einige Personen umarmen sich, da sie ihre Freunde aus anderen Städten wieder treffen. Wir fühlen uns Wohl zwischen Fremden, die heute gemeinsam an der Seite der Chemnitzer*innen gegen das Aufbäumen der Rechten laut sein werden.

Auf der anderen Seite sind verblüffender Weise nur 3 haarlose Köpfe mit Sonnenbrillen zu sehen. Sie trinken Bier. Zwei Boxen stehen bereit und Karl Marx blick angespannt auf sie herunter.

Es ist ungefähr halb fünf am Nachmittag. Jetzt sind ungefähr 20 unter dem „Nischel“. Die Gegenkundgebung zählt bereits viele hundert Menschen. Wir sind erleichtert. Wir erwarteten zwar mehr aber, wenn es so weitergeht, wird das ein guter Nachmittag und Abend.

Eine Stunde später beginnt eine motivierende Rede unsere Kundgebung. „Wir lassen nicht zu, dass eine rechtsextreme und faschistische Minderheit für die Menschen in Chemnitz spricht. Wir stehen gemeinsam für die Vielfalt, für Menschenrechte und für das freie Leben aller Menschen in dieser Stadt und in diesem Land ein!“

Das Sammeln beider Seiten

Mittlerweile ist die Gegenseite stärker angewachsen. Auch auf dieser Seite sind nun mehrere Hundert. Und immer wieder kommen mehr. Wir sehen eine große Masse von Hautfarbenden Hügeln, verziert mir schwarzen Augen. Plakate und Fahnen wehen. Eine AfD-Fahne weht nur für kurze Zeit. Sie wird hastig entfernt, als die Presse sich nun zwischen rechtem Blog und Gegenkundgebung positioniert. Das scheint zu provozieren. Einige beginnen rechte Parolen zu skandieren, rechte Arme in die Luft zu strecken und ihr Banner nach oben zu halten. „Bunt bis zum Blut“, „Asylflut stoppen“ und Parolen „Wir sind das Volk“ schallen durch die Straße. Ein haararmes Volk wie uns scheint. Auch auf unsere Seite kommen neue Menschen hinzu. Sie bringen nicht nur sich selbst, sondern jede Menge Mut mit. Es erinnert an die Filmszene in „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“, in der die Elben nach Helms Klamm einrücken und Hoffnung im Kampf gegen die Arme des Hasses mit sich bringen. „Ihr seid wahrlich willkommen“!

Der Zufluss auf der Nazi-Seite bricht nicht ab. Mehr und mehr, zum Teil stark alkoholisierte Personen kommen am Rechten Mob an. Sie sind aggressiv und einige beginnen, sich Quarzhandschuhe anzuziehen. Die Polizei sieht zu, unternimmt aber nichts. Jetzt stehen sich Demonstranten und völkische Patrioten und Nazigruppierungen gegenüber. Reden und rufe zum nationalen Widerstand werden laut. Die Gegendemonstranten versuchen die Hass- und Nazi-Parolen zu übertönen. Das wird mehr und mehr schwieriger. Die rechtsextreme Kundgebung zählt jetzt eine Vielzahl mehr an Anhängern. Die Luft ist angespannt, auch bei der Polizei, die viel zu wenige sind. Wir müssen langsam überlegen, wie wir später wieder sicher zu unseren Fahrzeugen kommen. Auch mit der Polizei reden wir, um die Lage einschätzen zu können, die Antwort: „Wenn die Rechten durchbrechen, können wir euch nicht helfen. Wir sind nicht genug“

Eskalation

Ein lauter Knall ist zu hören. Wir können nicht erkennen wo dieser Knall herkam. Er war weit entfernt und eine kleine Rauchwolke steigt hinter der rechten Kundgebung auf. Erleichterung, dass es nicht bei uns war aber Anspannung vor dem, was da kommen könnte. Ein Plan, gemeinsam mit den Gruppen aus Leipzig später zum Bahnhof zu gehen und eine kleinere Gruppe zu den Autos zu schicken, steht. Aber wir bleiben bis zum Ende der Kundgebung, das steht fest. Wir lesen, dass verschiedene Nazigruppen sich von der Versammlung entfernt haben und sich in den Seitengassen positionieren. Nun wissen wir auch sicher, dass die Nazis zu ihrem „Trauermarsch“ marschieren werden. Von Trauer aber keine Spur. Stattdessen weitere Hitlergrüße, Drohung gegen Gegendemonstranten und Presse. Die ersten Medienvertreter gehen, da es ihnen zu gefährlich wird. Einige der Rechten versuchen immer weiter nach vorne, in Richtung der Gegenkundgebung vorzustoßen. Die Polizei, versucht das zu verhindern.

Durchstoß! Einige gewalttätige Nazis brechen auf einer Seite zu den Gegendemonstranten durch und versuchen diese zu fangen. Mehre Explosionen in unseren Reihen von Menschen. Auch in der Mitte ein Durchbruchversuch. Die Polizisten zwischen den Gegendemonstranten und Rechtsextremen werden einfach zur Seite geschoben. Weiter schlagen Böller und Feuerwerkskörper neben uns in der Menge ein. Panisch laufen die Gegendemonstranten nach hinten und einige, getroffen von Wurfgeschossen und Böller, fallen zu Boden. Die Demonstrant*innen helfen den Verletzten, Sanitäter rücken von hinten vor. Die ersten Verletzten müssen behandelt werden. Mehr Böller schlagen ein. Wir haben uns auf die Mitte der Wiese des Versammlungsortes in Sicherheit gebracht. Jederzeit erwarten wir, dass die Rechtsextremen das Gelände stürmen. Szenen die nicht aus einem Kriegsgebiet ablaufen, sondern in der Innenstadt der sächsischen Großstadt Chemnitz. Eine große Gruppe von Menschen, darunter die meisten aus Leipzig, stellen sich vor die Flüchtenden Demonstrant*innen, um sie zu schützen und einen möglichen Angriff abzuwehren. Sie wirken beruhigende auf die Gegendemonstrant*innen ein. Ein Orga-Mitglied schnappt sich das Mikrofon der Soundanlage unsere Kundgebung und beruhigt zusätzlich die Menge. Mütter und Väter laufen mit ihren Kindern in den sicheren Bereich an der Stadthalle. Das Chaos legt sich langsam.

Hinten sein

Wir bemerkten, dass wir zusammenbleiben müssen und so sammeln sich alle gemeinsam auf der Wiese. Ein weiterer Durchbruch bleibt zum Glück aus, da die Nazis zu ihrem Lauf losmarschieren. Wir können verschnaufen. Während im Hintergrund die Wasserwerfer auf eine leere Straße auffahren, steht jetzt nur noch die Abreise im Fokus. Wir bleiben bei unserem Plan. Fünf Menschen gehen zu den Autos und der Rest läuft mit der großen Gruppe zum Bahnhof. Da holt die Autogruppe sie ab. Weiter kommen ständig Meldungen rein, dass Nazis aus ihrem „Trauerlauf“ heraus, Passanten und Demonstrant*innen ungehindert attackieren. Die Polizei wirkt hilflos und auch machtlos.

Schuhe festmachen

Wir lesen weiter die Meldungen und ruhen uns aus. Wir hören laute Rufe: „deutsch. sozial.national.“ Die Rechtsextremen kommen nach ihrem Pogrommarsch zurück. Jetzt muss es schnell gehen. Die Gruppe zum Hauptbahnhof bricht auf und auch die Gruppe unserer fünf, die die Autos holen, starten durch die Innenstadt. Die Szenen, die man in der City auf dem Weg zum Parkplatzt sieht, sind erschreckend. In den Seitenstraßen und Gassen werden willkürlich Menschen gejagt und zusammengeschlagen. Wir bewegen uns auf den Hauptstraßen aber auch hier viele Betrunkene und gewalttätige Nationale um uns herum. Menschen laufen weg. Menschen laufen hinter her, um sie zu fangen. Szenen wie wir sie nur aus den Geschichtsbüchern und ZDF-Dokumentationen kennen. Wir sind 15 Meter von einem Vorfall entfernt. Ein Mensch wird von 20 anderen Personen angegriffen, zu Boden gerissen und zusammengeschlagen. Daneben der Eingang in ein bekanntes Bekleidungsgeschäft. Ein Pogrom in der Einkaufmeile in Chemnitz 2018 und nicht ein einziger Polizist in der Nähe. Wir können nicht helfen. Wir müssen zusehen und weiterlaufen. Die Autos müssen geholte werden, um unsere Freunde abzuholen.

Wir gehen langsam, wenn Rechtextreme vor uns laufen, wir gehen schneller, wenn sie hinter oder neben uns laufen. Auf keinen Fall stehen bleiben! Wir reden über unpolitische Sachen, Serien, Job und andere Dinge, um uns zu tarnen. Wir müssen das sein, was sie nicht angreifen. Es ist unerträglich. Aber wir müssen unbeschadet zum Auto kommen.

Parkplatz und losfahren

Wir sind am Parkplatz und sehen uns um. Zwei Männer im Auto sind auf ihr Handy konzentriert, in etwas Entfernung zwei Gestalten in unsere Richtung schauend. Aber sie bleiben dort, wo sie sind. Wir steigen ein, starten den Motor und fahren los, zum Hauptbahnhof.

Eine Runde durch die Stadt

Relativ sicher in unseren Autos fahren wir nun in die Stadt, um unsere Freunde hier rauszuholen. Ein Anruf verrät uns, dass wir noch nicht zum Bahnhof durchkommen, also drehen wir noch eine Runde. Das Signal kommt, wieder zum Hauptbahnhof zurück zu fahren. Eine rote Ampel. Ein verwirrter Mann mit dem T-Shirt „Deutschland den Deutschen“ schaut zu uns, macht unverständliche Gesten und versucht unsere Autotür zu öffnen, dahinter mehrere Pöbelnden Glatzen. Es wird grün und wir fahren mit zugehaltener Tür los. Wir beeilen uns, werden dann aber an der Zufahrtsstraße zum Bahnhof angehalten. Ein Gruppe Gegendemonstrant*innen wird von der Polizei an uns vorbeigeführt, direkt auf der anderen Straßenseite eine Gruppe Rechtsextremer, die versuchen auf die andere Seite zu kommen. Plötzlich stößt eine Gruppe zu uns, es sind die restlichen unserer Gruppe. Sie reißen hektisch die Tür auf und springen in die Autos. Zwei Meter entfernt, prügelnde Deutsche Patrioten. Der Motor heult auf und wir reihen uns die Kolonne der Polizei ein, um Schutz zu suchen. Es gelingt. Navi an und ab zur Autobahn. Immer wieder kreuzen pöbelnde und schreiende Rechte unseren Weg. Hoffentlich kommen die anderen Gegendemonstrant*innen heil nach Hause!

Raus aus der Stadt

Auf der Autobahn erleben wir seit Stunden endlich mal wieder eine Art „sicheres Gefühl“. Wir verfolgen weiter die Meldungen aus Chemnitz über das Internet. Wir sind geschockt, müde und frustriert. Das war eine neue Dimension. Das war ein Tag an dem Menschen einzig und allein auf die Straße gegangen sind, um offen und mit dem Instrument, der Rhetorik und der Symbole rechtradikaler und nazistischer Vereinigungen gegen Menschen zu hetzen. Und immer wieder der Bezug zu NSDAP, SA und SS Ideologien. Ob wir nun Sachsen als den Hauptnährboden rechten Hasses bezeichnen oder ob das ein bundesweites Problem ist, es muss nach so einem Tag klar sein, dass sich rechtsradikale wieder machtvoll fühlen, machtvoll sind und eine breite Gesellschaft das akzeptiert und noch schlimmer, toleriert. Wir sind aber auch voller Hoffnung, da sich so viele mutige Menschen aus Chemnitz und aus weinentfernten Orten und Städten, auf dem Weg zur Gegenkundgebung gemacht haben und zeigten, dass es eine bunte, moderne und menschenfreundliche Bewegung gibt, die nicht zusehen möchte und solchen Hass bekämpft!

Wir wollen anhalten, um uns aus den verschiedenen Autos nochmal zu sprechen. Wir fahren, bis wir aus Sachsen raus sind. Es ist zu gefährlich an diesem Tag.

Interview bei Radio F.R.E.I. zu den Ereignissen in Chemnitz mit Tom

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3 Antworten

  1. Oliver Pischke sagt:

    Schön zu hören, das ihr Alle gut und sicher wieder nach Hause gekommen seid.
    Ich hoffe sehr ihr last euch davon nicht abschrecken uns gegeben falls bei zukünftigen Demos wieder zu unterstützen.
    Jeder Mensch zählt.
    Und weil man es nicht genug sagen kann:

    Vielen Dank für euren Support an diesem Tag

    im Namen von uns Chemnitzer Jusos

  2. Ludwig Löffelholz sagt:

    EIn Toder?

  3. Tom Leistner sagt:

    Wir versuchen uns am Sächsischen ^^

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