Jusos Erfurt gegen große Koalition

Die Jusos Erfurt sprechen sich klar gegen eine erneute große Koalition im Bund aus!

„Wir brauchen in dieser Zeit grundlegende Antworten, in einer großen Koalition können wir diese nicht finden! Wir sind wütend, dass der Familiennachzug begrenzt und der Soli schrittweise abgebaut werden soll. Außerdem brauchen wir endlich einen Spitzensteuersatz, den gibt es mit der Union nicht. Die Parität in der Krankenversicherung ist einfach nicht genug, nur mit einer Bürgerversicherung kann die Zweiklassen-Medizin überwunden werden!“ So der Vorsitzende Justin Witzeck.

Nach Auffassung der Jusos, habe die vergangene große Koalition zwar einige sozialdemokratische Projekte verwirklicht, die großen Themen bleiben aber stehen. „Natürlich freue ich mich über den Mindestlohn, aber es waren mir einfach zu viel Ausnahmen mit der Union. Ich will keine faulen Kompromisse mehr!“ So Tim Benedikt Attow, stellv. Vorsitzender der Jusos Erfurt. „Wir brauchen auch wieder eine echte Polarisierung zwischen den beiden großen Parteien, deshalb halte ich die große Koalition für demokratieschädlich!“ so der Juso-Vize weiter.

Von Carsten Schneider haben die Jusos erwartet, sich an die Beschlüsse des eigenen SPD-Kreisverbandes und SPD-Landesverbandes zu halten. Die beiden Verbände haben sich als erste Bundesweit gegen eine große Koalition ausgesprochen.
„Dass Carsten Schneider sich jetzt an der Sondierung beteiligt hat, finden wir unglaubwürdig. Er soll sich an die Beschlüsse halten und sich gegen eine große Koalition einsetzen!“, erklärt Justin Witzeck.

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