Antisemitismus in Thüringen – mit Reinhard Schramm

Im Jahr 2015 wurden mehr als 1300 antisemitische Straftaten in der Bundesrepublik erfasst. Nationalismus und damit einhergehend Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sind auf dem Vormarsch. In Thüringen wird dies beispielsweise durch rechtsextreme Auschwitz-Parolen bei nationalistischen Demonstrationen oder AfD-Wahlkampfveranstaltungen, aber auch durch die Schändungen von jüdischen Friedhöfen sichtbar. Thüringens AfD-Chef Höcke stellt zudem mit seiner Forderung nach einer „erinnerungspolitischen 180-Grad-Wende“ die deutsche und europäische Erinnerungskultur öffentlich in Frage.

Welche Erfahrungen machen Menschen jüdischen Glaubens in Thüringen? Wie zeigt sich Antisemitismus im Alltag? Welche Lebensläufe stehen hinter den Gemeindemitgliedern? Welche Erfahrungen haben Gemeindemitglieder mit Antisemitismus? Welche Strukturen liegen Antisemitismus zu Grunde? Wie wird Kritik am Staat Israel geäußert?

Am 09.10.2017 um 18:30 Uhr dürfen wir mit Reinhard Schramm, dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen über Antisemitismus in Thüringen sprechen.

Wir behalten uns vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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