AfD Thüringen fordert Listen für Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle – Hintergrund zu Corinna Herold (AfD)

Der Stadtrat der Jusos Erfurt, Kevin Groß, zeigt sich verwundert über die Forderung der AfD-Landtagsabgeordneten Corinna Herold, die Landesregierung möge Auskunft über die Anzahl der Homosexuellen in Thüringen geben. Kevin Groß, Stadtrat der SPD seit 2014, war die Landtagsabgeordnete Corinna Herold, die ebenfalls für die rechtspopulistische Höcke-Partei im Stadtrat sitzt, bisher nur von Bildern der einschlägigen Mittwochsdemonstrationen bekannt – weder fiel sie im letzten Jahr durch Redebeiträge im Stadtparlament auf, noch durch regelmäßige Anwesenheit.

 „Es ist schon bezeichnend, wenn diese Frau dadurch von sich reden macht, dass sie von der Landesregierung gern Listen über die Anzahl von Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen, geführt hätte.“ Im Übrigen Teil der Bundesrepublik fällt es nach Kenntnisstand der Jusos Erfurt nur der Partei „Die Rechte“ ein, Listen von Minderheiten anzufordern.

 Kevin Groß meint dazu: „Schön, dass sich die Kollegin Herold mit dieser Anfrage selbst in die ganz rechte Ecke stellt und jetzt auch für jede und jeden klar sein sollte, wo die AfD hin will – nämlich nach ganz ganz rechts. Die Erfassung von Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen erinnert an die dunkelsten Kapitel der Geschichte, die wir bis zum Einzug der AfD ins Parlament eigentlich überwunden glaubten.“

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