Ich will Teil einer Jugendbewegung sein!

Liebe Thüringer Genossinnen und Genossen,

am Donnerstag den 13.08.2015 traf sich die Vollversammlung der Erfurter Jusos um Anträge für die kommende Landeskonferenz im Oktober zu besprechen und unter anderen hat sich die Saskia Scheeler als Kandidatin für den Landesvorsitz vorgestellt. Saskia wurde von uns einstimmig nominiert, da wir sie für vollumfänglich kompetent halten den Landesverband vorzustehen, Themen zu setzen und die Arbeit der rot-rot-grünen Koalition kritisch zu begleiten.

Mit der kommenden Landeskonferenz in Jena endet auch eine Ära, die Ära von Markus Giebe, der seit nunmehr vier Jahren die Spitze des Landesverbands begleitet, auch viele andere werden nicht noch einmal antreten, so wie bspw. unsere Erfurter Genossen Conrad Hammer und Stefan Mauritz. Allen Mitgliedern des Landesvorstands sprechen wir natürlich unseren herzlichsten Dank und unsere Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.

In den letzten vier Jahren gab es viele turbulente Entwicklungen im Thüringer Landesverband, allen voran die Wahlschlappe im letzten Jahr und die darauffolgenden Querelen, Debatten und Streitereien die sowohl alle Ebenen der Partei, als auch des Jugendverbands erfasst haben.

Trotz der Schlappe befinden wir uns aber heute in der glücklichen Situation mit der bundesweit ersten rot-rot-grüne Koalition die Geschicke des Freistaats mitzugestalten und eine engagierte langjährige Genossin und ehemalige Landesvorsitzende von uns im Thüringer Landtag sitzen zu wissen. Klar muss sein, dass Diana Lehmann in den nächsten Jahren unsere vollste Unterstützung genießen muss, damit bspw. im Thüringer Arbeitsmarkt wichtige sozialdemokratische Reformen vorangetrieben werden könnte und wir uns diese nicht von anderen wie bspw. bei der Mietpreisbremse madig reden lassen.

Dem bisherigen Landesvorstand möchten wir trotz der vielen Scharmützel, bei denen auch wir oft den nicht elegantesten Weg wählten, unseren Dank aussprechen. Auch wenn es vielerlei Probleme in den letzten Monaten und Jahren gegeben hat, so können wir stolz darauf sein als Landesverband, immer zusammengehalten zu haben als es von Bedeutung war. Unserer Kritik konnte sich die Mutterpartei immer gewiss ein und das ist auch gut so und so sollten wir es weiterhin handhaben.

Die LaKo im Oktober sollte ein Zeichen der Einigkeit der Thüringer JungsozialistInnen sein, damit wir möglichst stark auf die Mutterpartei einwirken können, aber auch um Diana Lehmann in der Regierungsbeteiligung möglichst stark zu unterstützen.

Spaltungsdilemmas und innerverbandliche Anfeindungen sollten wir dabei anderen linken Jugendverbänden überlassen und uns trotz aller inhaltlichen Differenzen auf das besinnen was wichtig ist, dass was uns alle zur Sozialdemokratie brachte. Gerade jetzt ist es wichtig.

Letztlich möchte ich euch nur noch sagen, dass ich mich jetzt schon auf die vielen inhaltlichen, lustigen und geistreichen Debatten auf der LaKo freue und sehnsüchtig das Antragsbuch im Briefkasten erwarte!

Venceremos!

Euer Kevin von den Erfurter Jusos

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.