THÜGIDA – Nein Danke!

Die Jusos Erfurt rufen zum Gegenprotest auf! Für den 23.03 um 17:30 ist in Erfurt die so genannte „ThüGiDa“-Demonstration in der Ulan-Bator-Straße angemeldet. Diese stellt eine neue Aktionsform des extrem rechten Südthüringer Ablegers („Sügida“ ) der bekannten PEGIDA-Bewegung dar. Diese wollen ihre Aufmärsche auf ganz Thüringen ausweiten und nun auch in Erfurt gegen eine vermeintliche „Überfremdung der Heimat“ demonstrieren und vor einer Asylunterkunft ihre rassistische Hetze verbreiten. Die Demonstration wurde von einem bekannten Erfurter Neonazi angemeldet. Weltweit sind Millionen Menschen durch Krieg, Unterdrückung, politischer oder religiöser Verfolgung auf der Flucht. Viele der geflüchteten Menschen suchen Zuflucht in Deutschland und leben nun in Erfurt. Gleichzeitig nehmen, gerade in Thüringen, die von der extremen Rechten gesteuerten rassistischen Demonstrationen zu. „Das Recht auf Asyl ist ein Gebot der Menschlichkeit! Wir dürfen nicht hinnehmen, dass die Sorgen Einzelner von den Rechten gegen Asylsuchende ausgespielt werden. Wir sehen das gemeinsame Leben mit Menschen aus der ganzen Welt grundsätzlich als eine Bereicherung und keinesfalls als eine Bedrohung an“, so Toni Lütgenau, Sprecher für antifaschistische Arbeit bei den Jusos. „Deshalb dürfen wir den Rechten nicht das Feld überlassen, sondern müssen gemeinsam zeigen, dass Flüchtlinge in Erfurt bei der großen Mehrheit willkommen sind.“ Die Jusos Erfurt rufen alle Erfurterinnen und Erfurter dazu auf, sich gegen Menschenverachtung, Diskriminierung und Rassismus zu stellen und sich an der Gegendemonstration am Montag 17.30 Uhr in der Ulan-Bator-Straße 76/77 mit friedlichen Mitteln zu beteiligen.

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