Gemeinsame Pressemitteilung mit der Juso Hochschulgruppe Erfurter zum Sozial- und Jobticket

Jusos verteidigen Sozial- und Jobticket – Junge Union wird scharf kritisiert

Die Erfurter Juso Gruppen haben den Vorschlag der Jungen Union zur Abschaffung des Sozialtickets scharf kritisiert.

Hintergrund: In ihrem Internetauftritt hatte die Junge Union vorgeschlagen, das Sozialticket in Erfurt abzuschaffen, um so unter anderem das Semesterticket für Studierende mit Geldern der Stadt bezuschussen zu können. „Der Versuch der Jungen Union, hier ALG2-Empfänger und Studierende gegeneinander auszuspielen, ist einfach nur billig“, meint Philip Schalk von der Juso-Hochschulgruppe.

„Dieser Vorschlag offenbart das unsoziale Gesicht der JU, die auf dem Rücken der Bedürftigen in Erfurt bei den Studierenden Punkten will“. Justin Witzeck, Vorstandsmitglied der Jusos in Erfurt betont die Bedeutung des Sozialtickets: „Dass wir es in Erfurt durch das Sozialticket auch den finanziell schlechter gestellten Menschen ermöglichen, kostengünstig den Nahverkehr zu nutzen und so mobil in Erfurt zu bleiben, ist eine große Errungenschaft.

Es darf nicht sein, dass der öffentliche Nahverkehr in Erfurt nur finanziell Starken zugänglich ist“, meint Witzeck. Mobilität für alle sei gerade „ein Markenzeichen für eine soziale Stadt, in der man gut leben kann“. In einem sind die Jusos sich zum Schluss einig: „Das Sozialticket muss bleiben!“ Auch den Vorschlag zur Abschmelzung des Job-Tickets kritisieren die beiden Juso Gruppen scharf, denn dieses Ticket motiviere Beschäftigte den ÖPNV als kostengünstige Alternative zum Individualverkehr zu nutzen und somit auch die Umwelt zu schonen!

mit sozialistischem Gruß

SprecherInnenrat der Jusos Hochschulgruppe Erfurt und  Vorstand der Jusos Erfurt

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