Das WIR entscheidet? – Eine Stellungnahme zu Christoph Matschies Facebook-Statement

 

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Wer entscheidet denn nun lieber Christoph Matschie?

Nach einer Kampagne, die mit einem großem „Wir“ getragen wurde, scheint dies nicht für die eigene Partei zu gelten. Ein „Wir“, welches auch innerhalb der Partei gelten sollte, wandelt sich mal wieder in ein diktierendes „Ich“ um. Ein Mitgliederentscheid über die Koalitionsvereinbarung, der von allen Mitgliedern getragen wird, ist scheinbar zu modern, gar zu rebellisch für ein Parteimodell in dem oftmals von oben diktiert wird. Stattdessen wird auf die Kriterien „bekannt und bewährt“ abgestellt.

Von Delegierten auf einem Parteitag hat man in solchen Angelegenheit weniger zu fürchten. Denn genügend von ihnen sind schon mit dem Parteimodell vertraut: „ich sage und so wird gewählt, ansonsten nehme ich es persönlich“. Eigentlich müsste man dir ja danken. Denn immerhin weiß jede_r nach deiner Äußerung gegenüber dem MDR, wie es bei uns funktioniert.

So gewinnt man Mitglieder und Respekt gegenüber der Basis. Zählt man als einfacher Basisdemokrat überhaupt noch in der Partei? Deine Blicke reichen über uns hinweg und wenn es so weiter geht, musst du aufpassen, dass es beim nächsten Unwetter nicht in deine Nase hineinregnet. „Wir“ vergessen nicht Chirstoph, „Wir“ machen den Wahlkampf und „Wir“ werden bei den Kommunalwahlen mitentscheiden. Du wirst von uns getragen und nicht von dir selbst. Bei glorreichen 16,1 % hätte eigentlich ein Umdenken einsetzen müssen.

Stattdessen schmiedest du wohl schon Pläne für die Zukunft, wie es die SPD schaffen kann, noch weniger WählerInnenstimmen zu gewinnen…..

Mit sozialistischen Grüßen,

Deine rebellischen JungsozialistInnen  und BasisdemokratInnen aus Erfurt,
Kevin Groß und Markus Gortan

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