Wer in Erfurt lebt, lebt gefährlich…

Samstag Nacht attackierte eine Gruppe von Neonazis nach einem Trinkgelage in der Erfurter Schankwirtschaft „Johnny Walker“ Besucherinnen und Besucher des Kunsthauses in der Michaelisstraße.

Bei dem Übergriff wurde eine Besucherin, vor den Augen ihres Kindes, mit dem Kopf auf eine PKW-Motorhaube geschlagen und eine Polizistin nach Angaben der Polizei schwer verletzt.

„Das reale Naziproblem in Erfurt darf nicht weiter ignoriert werden. Diese wiederholten Übergriffe zeigen deutlich, dass man in Erfurt gefährlich lebt.“, so Kevin Groß von den Jusos Erfurt. Die Gefahr zeigt sich schon sobald man tagsüber durch die Innenstadt geht. Zahlreiche Trägerinnen und Träger faschistischer Modemarken tragen ihre menschenverachtende Überzeugung stolz auf ihrer Brust und schüren Angst.

Wir wollen in Erfurt als einer Stadt der Toleranz und Vielfalt leben. Deshalb fordern wir nicht länger die Augen zu verschließen vor rechten Tendenzen und Gefahren in Erfurt.

„Es ist Zeit sich aktiv und gemeinsam gegen Neonazis und ihre menschenverachtende Ideologie zu stellen!“, so Götz Richter von den Jusos Erfurt.

Wir fordern daher alle Erfurter Betreiberinnen und Betreiber von Schankwirtschaften auf, ihrer moralischen Verpflichtung nachzukommen und dem bayerischen Beispiel zu folgen: „Kein Bier für Nazis“!

Die Jusos Erfurt solidarisieren sich uneingeschränkt mit den angegriffenen Personen und wünschen Ihnen eine schnelle Genesung.

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