Junge Union Erfurt und die Entdeckung des Rechtsextremismus

Junge Union Erfurt

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Die Jusos Erfurt reagieren mit Unverständnis auf die jüngste Aktion der Jungen Union (JU) zu den rechtsextrem motivierten Morden. „Die Organisation, die nicht bereit ist, den Begriff Rechtsextremismus überhaupt in den Mund zu nehmen, die das Ausmaß des Rechtsextremismus über Jahre hinweg heruntergespielt und durch krude Vergleiche mit Links relativiert hat, will uns jetzt weiß machen, schon lange um die rechte Gefahr gewusst und sich dagegen eingesetzt zu haben“, empört sich Philip Schalk vom Sprecher_innenrat der Erfurter Jusos. „Wenn doch jemand in Deutschland rechtes Gedankengut und unterschwelligen Rassismus kultiviert hat, dann war das die Junge Union und andere Teile der CDU“, so Schalk weiter. Kevin Groß, ebenfalls im Sprecher_innenrat der Jusos Erfurt ergänzt: „Natürlich freuen wir uns über jeden Mitstreiter im Kampf gegen Rechts, aber bevor die JU öffentlich derart auftritt, soll sie erstmal bei sich selbst aufräumen und sich endlich zu Toleranz und Vielfalt bekennen!“ Denn so Kevin weiter: „Solche Aktionen beleidigen das meist langjährige zivilgesellschaftliche Engagement aller Vereine, Verbände und Initiativen gegen rechte Gewalt und Ideologien!“

 

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